Therapiemethoden kurz erklärt
! WICHTIG ! Bei all diesen Therapien kann es gegebenenfalls zu sogenannten
Erstverschlimmerungen > Erstreaktionen kommen,
d.h. das in den ersten 3-5 Tagen sich die Symptome eventuell verschlimmern, der Kot eventuell breiig wird,
der Hund aktiver oder schläfriger wird, mehr träumt, winselt, anhänglicher wird oder eher Distanz sucht.
Diese Reaktionen zeigen, das sich im Hunde-Körper was bewegt, die jeweilige Therapie anschlägt
und der Hunde-Körper reagiert.
Allerdings sollte das nach spätestens 7 Tagen wieder normalisiert sein.
Phytotherapie
Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen oder deren Teile (wie z.B. Blüten, Wurzeln, Blätter) oder Bestandteile (wie z.B. ätherische Öle) oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (wie z.B. Trockenextrakte, Tinkturen, Presssäfte).
Mycotherapie
Die Mycotherapie ist eine sehr effektive Behandlungsmethode um viele Arten von Leiden und schwere Krankheiten mit Hilfe von Vitalpilzen zu behandeln. Die Wirkungsweise der Pilze ist rein natürlich. Ursache und Symptome werden zugleich therapiert.
Mit den 9 Haupt-Vitalpilzen (Reishi, Shiitake, ABM, Coriolus, Hericium, Mu-Err, Cordyceps, Coprinus, Pleurotus) kann man Erkrankungen des Immunsystems, Darms, Nerven, Gelenke und Organe sehr gut behandeln sowie Stütz- und Schutztherapien der einzelnen Organe durchführen.
Homöopathie
Homöopathie hat zwei maßgebliche Prinzipien: Das Reiz- und Regulations- sowie das Ähnlichkeitsprinzip. Auf ihnen baut die Homöopathie seit ihren Anfängen bis heute unverändert auf. Richtig angewendet ermöglicht das Ähnlichkeitsprinzip die Auswahl des geeigneten homöopathischen Arzneimittels, das nach Gabe den Reiz für eine darauffolgende Regulation geben soll.
Reiz- und Regulationsprinzip:
In der Homöopathie wird das einzelne Lebewesen – mit all seiner Individualität - als ein ganzheitliches System gesehen, das bei einer Erkrankung im Ungleichgewicht ist. Dieses System lässt sich durch gezielte Reize regulieren und wieder ins Gleichgewicht bringen. Homöopathische Arzneimittel sind in der Lage, solche Reize zu setzen. Als Reiz- und Regulationstherapie hat die Homöopathie nach ihrem Selbstverständnis die Kraft, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. So wird eine Heilung aus eigener Kraft möglich.
Ähnlichkeitsprinzip:
Es besagt, dass eine Substanz, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Symptome beim Kranken zu heilen vermag. Der Begründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) brachte dieses Prinzip mit dem Satz „Similia similibus curentur“ (lat. „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“) auf den Punkt.
Schüssler Salze
Zwölf Mineralsalze, die natürlich im Körper vorkommen und bestimmte Funktionen haben. Schüßler-Salze sind schnell im Körper verfügbar und können dabei helfen, das Wohlbefinden wiederherzustellen.
Sie gleichen Störungen im Mineralstoffwechsel aus. Durch die Potenzierung wird die Zufuhr kleinster Mengen von Mineralstoffen möglich – Schüßler-Salze unterstützen also sanft die Aufnahme und Verwertung essenzieller Mineralstoffe aus der Nahrung in unseren Zellen. Die Zell-Gesundheit wird gestärkt, der Selbstheilungsprozess aktiviert und der Körper ins Gleichgewicht gebracht. Denn gesunde Zellen sind die Basis für einen gesunden Körper.
Bachblüten
Die Bach-Blütentherapie ist ein in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach (1886–1936) begründetes und nach ihm benanntes alternativmedizinisches Verfahren ohne nachgewiesene pharmakologische Wirksamkeit. Laut Bachs zentraler These beruhe jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Die Ursache dieser Störung sah er in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden.
Bach ordnete den von ihm postulierten negativen Seelenzuständen, die für alle Leiden und Krankheiten verantwortlich sein sollen, jeweils eine „Essenz“ zu, die eine „Harmonisierung“ fördern soll. Traditionell tragen die nummerierten Essenzen englische Namen und sind unterschiedlichen Anwendungsgebieten zugeordnet.
Bach postulierte 37 Essenzen aus 37 Blüten und eine Essenz aus Fels-Quellwasser (Rock Water) ohne Zugabe von Blüten. Zusätzlich bestimmte er eine Kombination aus fünf Essenzen die sogenannten Notfalltropfen („Rescue Remedy“), die Angst und Stress entgegenwirken sollen.
Die 38 Essenzen ordnete er in jeweils bestimmte Gemütszustände bzw. psychische Zustände ein, die die Hauptursache für die jeweilige Krankheit seien.
Die Essenzen sollten damit bei der Überwindung dieser Gemütszustände helfen.
Bio-Resonanz
In der Bioresonanztherapie geht man davon aus, dass jedes Lebewesen ein eigenes Energiefeld hat. Innerhalb dieses Feldes kommunizieren Organe, Gewebe und Zellen miteinander - über Schwingungen. Durch den stetigen Informationsfluss ist der Körper in der Lage, sich selbst zu regulieren.
Die Bioresonanztherapie ist eine wissenschaftlich nicht belegte, alternativmedizinische Methode, die zur Behandlung diverser Krankheiten dienen soll.
Die Bioresonanz Therapie hilft nicht nur Menschen, auch Hunde können von den elektromagnetischen Schwingungen profitieren. Denn Zellen, die in Disharmonie geraten, sind anfälliger für Krankheiten und gesundheitliche Beschwerden. Dem wirkt Bioresonanz bei Hunden entgegen. Schmerzfrei und wirksam können sowohl akute als auch chronische Erkrankungen, wie Durchfall oder Nieren- und Blasenentzündungen, allgemeine Schwächezustände, Allergien mit oder ohne Juckreiz, Parasitenbefall und andere Erkrankungen behandelt werden.
Auch kann herausgefunden werden, gegen was der Hund allergisch ist bzw er kann desensibilisiert werden.
In jedem Lebewesen bewegen sich Wellen und Frequenzmuster, die bei einem gesunden biologischen System harmonisch, bei einem krankhaften disharmonisch schwingen. Durch verschiedene nicht-invasive Messmethoden der Bioresonanz lassen sich diese Schwingungsmuster austesten und dadurch nützliche Hinweise über den Gesundheitszustand des Tieres treffen.
Diese natürlichen, physikalischen Schwingungen werden in der Bioresonanz Therapie genutzt, um dem Körper gezielt körpereigene Frequenzmuster zu übermitteln. Bis in tiefste Strukturen dringen diese vor und wirken auf einzelne Organe, Gewebe und Zellen.
Mit dem Bioresonanz Gerät können dadurch eigenregulatorische Reaktionen angestoßen und die Selbstheilungskräfte des Hundes aktiviert werden. Und das ohne Nebenwirkungen sowie vollkommen schmerz- und stressfrei.
Manuelle Therapie / Gelenksmobilisation
Die manuelle Therapie widmet sich der Funktionsstörung von Extremitäten- und Wirbelgelenken. Mittels Zug und Gegenzug ist es Ziel der Behandlung, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit hypomobiler Gelenke zu verbessern. Zudem wird die Stoffwechseltätigkeit angeregt und Blockaden in gelenknahen Strukturen gelöst.
Massage
Um die Bewegungsfreude und das Wohlbefinden zu fördern biete ich medizinische Massagen sowie Wellnessmassagen an. Dabei werden durch spezielle Massagegriffe die Muskeln angeregt oder entspannt und gelockert. Verklebungen können gelöst, die Durchblutung gefördert und Schlackenstoffe abtransportiert werden. Dadurch werden Verspannungsschmerzen gelindert und die Muskulatur für den Aufbau vorbereitet.
Faszientherapie
Bei der Faszientherapie wird vor allem mit gezieltem Druck und Dehnung gearbeitet.
Da man davon ausgeht, dass das Fasziensystem den ganzen Körper durchzieht, können Beschwerden auch durch Bearbeitung einer anderen Körperpartie gelindert werden und machen meist eine umfassende und nicht nur punktuelle Therapie sinnvoll.
Lange galten Faszien bei Hunden lediglich als Schutzhüllen der Körperstrukturen. Aber sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Schmerzen und lassen sich therapieren.
Faszien ermöglichen es, dass die unterschiedlichen Strukturen im Körper aneinander gleiten können, so zum Beispiel die einzelnen Fasern eines Muskels. Sie bilden Bahnen, in denen Gefäße und Nerven verlaufen, ohne verletzt zu werden. Faszien dienen als Aufhängung für Organe. Sie verleihen diesen Stabilität und verhindern, dass sie ihre Lage verändern, während der Hund sich bewegt. Gleichzeitig bleibt für den Körper eine größtmögliche Beweglichkeit vorhanden, die keine Muskelkraft beansprucht oder Energie verbraucht.
Bei einer Überlastung oder Fehlbelastung kann jede Faszie des Hundes in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Faszien sind dann verklebt, verdreht oder verdickt. Forscher haben nachgewiesen, dass die Spannung der Faszien bei Schmerzen zunehmen kann und die Faszien bei chronischen Schmerzen sogar verkleben können. Dann sind sie weniger beweglich und in ihrer Funktion eingeschränkt.
Lymphdrainage
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massageform zum Abbau von Ödemen und anderen Ablagerungen im Gewebe, z. B. Hämatomen. Als Ödem bezeichnet man eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, die als Schwellung sichtbar wird. Ödeme sind erst ab einer Zunahme der extrazellulären Flüssigkeit von 30 % sichtbar.
Spezielle Grifftechniken führen zum Abtransport der Flüssigkeit und dadurch zur Minderung des Druckes sowie Lockerung im Gewebe, was eine Schmerzlinderung zur Folge hat.
Da die Lymphbahnen und -knoten zum Immunsystem gehören, ist ein positiver Effekt auf die Körperabwehr denkbar.
Physikalische Therapie
Physikalische Therapien bedeuten eine Anwendung mit Wärme oder Kälte. Durch Wärme wird die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr im Gewebe erhöht.
Kälte wirkt Schwellungen und Schmerzen entgegen und kann damit bei Entzündungen und postoperativ eingesetzt werden.
Auch Nervenreize kann man damit setzen und somit die Propriozeption verbessern sowie bestimmte Lähmungserscheinungen (CES - Cauda Equina Syndrom > gequetschtes Nervengeflecht im Hüftbereich) wieder verringern.
Elektrotherapie / Tens
TENS steht für Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation. Dabei handelt es sich um eine schonende Variante der Elektrotherapie. Sie wird auch als Reizstromtherapie bezeichnet.
Sie dient der Nervenstimulation, Muskelbehandlung und Wundbehandlung.
Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie wirkt auf eine einfache, natürliche Weise, indem ein elektromagnetisches Feld erzeugt wird.
Es durchdringt den ganzen Hundekörper und erfasst auch tiefere Schichten wie Knochen, Muskeln und innere Zellen.
Die Wirkungsweisen sind Schmerzlinderung, Beschleunigung der Wundheilung, Entzündungen klingen schneller ab, Durchblutungsförderung des Körpers, Abtransport von Stoffwechselschlacken, Erhöhung der Sauerstoffaufnahme der Zellen und Neubildung von Gewebe und Zellen.
Lasertherapie
Energie für die Kraftwerke der Zellen.
Durch gebündeltes Licht, mit einer Wellenlänge von ca. 900 Nanometer, wird die Zellbildung im Gewebe unterstützt, was Schmerzlinderung und Entzündungshemmung zur Folge hat. Damit kommt die Lasertherapie in der Wundheilung, der Schmerztherapie bei Arthrose oder auch Narbenentstörung zum Einsatz.
Meridiantherapie
Meridiane sind in der TCM (Traditionelle chinesiche Medizin) ein Netzwerk, das alle Organe und Grundsubstanzen miteinander verbindet, aber nicht identisch mit Gefäß- oder Nervenverläufen ist.
Energieverlagerung und Regulation soll herbeigeführt werden, z.B. die Verlagerung vom Bauch zum Rücken oder von der rechten auf die linke Körperseite.
Das Ziel ist, das die Energien wieder im Gleichgewicht sind.
Die Meridiantherapie ist eine nicht-invasive Methode, d.h. es kommt zu keinen Verletzungen der Haut. Die Behandlung erfolgt durch sanftes „Ziehen“ der Meridianverläufe entsprechend den erhobenen Dysbalancen. Häufig werden zusätzlich auch ausgewählte Akupunkturpunkte massiert um die Wirkung zu verstärken.
Akupunktur
Grundsätzlich kann Akupunktur bei jeder Erkrankung unterstützend angewandt werden. Viele Erkrankungen entstehen aufgrund von energetischer oder auch immunbedingter Schwächen des Körpers. Diese können mittels Akupunktur behoben werden, so dass man nach einiger Zeit nicht erneut vor Problemen steht.
Viele Hundebesitzer kommen zur Akupunktur aufgrund von Arthrose oder anderen Problemen des Bewegungsapparates. Arthrose ist eine Erkrankung, die zu Veränderungen am Knochen führt. Mit Schmerzmitteln spürt der Hund diese Veränderungen nicht mehr, läuft und bewegt sich aber gleich weiter wie bisher. Dadurch wird die Arthrose immer schlimmer, bis schliesslich die Schmerzmittel nicht mehr weiterhelfen. Akupunktur hilft nicht nur gegen den Schmerz, sondern hat zum Ziel, die Veränderungen direkt am Knochen aufzuhalten.
Auch bei anderen chronischen und akuten Problemen kann Akupunktur eine Verbesserung, oder gar eine Heilung bewirken.
Hier ein paar Beispiele:
- Allergien
- Inkontinenz
- Gastrointestinale Beschwerden
- gewisse Verhaltensprobleme
- Ängste z.B. vor dem Autofahren
- wiederkehrende Entzündungen
- Hauterkrankungen
- Kopfschmerzen und Migräne
- chronische Schmerzen (zum Beispiel Gelenkschmerzen)
- Rückenschmerzen
- Schlaflosigkeit
Elektro- / Laser-Akupunktur
Bei der Elektroakupunktur werden durch dosierte elektrische Impulse gezielt Akupunkturpunkte gereizt. Beim Tier werden die Elektroden, wegen des Fells, meist an Akupunkturnadeln angeklemmt. Ziel der Elektroakupunktur ist es durch die Impulse Muskelspindeln anzuregen.
Die wichtigsten Einsatzgebiete
- Wirbelsäulenbedingte Beschwerden wie z. B. HWS-, BWS-,LWS-Syndrom, Kissing spines, Spondylose, Dackellähme
- Tendopathien, Bandverletzungen
- Verletzungsfolgen und Überlastungssyndrome wie Distorsionen, Kontusionen, Hämatome, Gallen-, Gelenkentzündungen
- Myopathien z. B. Tying up Syndrom, Kreuzverschlag
- Arthrosen, z. B. Spat, Schale, Podotrochlose, Arthrosen bei Ellenbogendysplasie oder Hüftgelenksdysplasie
- Muskelatrophie, z. B. bei Ruhigstellung, degenerativen Muskelerkrankungen
- Paresen, z. B. Radialislähmung, Cauda-equina-Syndrom
- Neuropathien/Neuralgien
- Wundheilungsstörungen
- Lymphödeme
- Muskelverspannungen
Energie, die unter die Haut geht
Laserstrahlung unterscheidet sich vom herkömmlichen, natürlichen Licht durch ihre sehr hohe Energiedichte. Die Strahlung kann sowohl sichtbar als auch unsichtbar sein. Durch den Einsatz von Linsen lässt sich die Strahlenleistung des Lasers auf einen kleinen Punkt konzentrieren, den so genannten Brennfleck oder Brennpunkt.
Wenn Laserstrahlung auf die Haut trifft, gibt sie einen Teil ihrer Energie an die Zellen ab. Diesen Effekt macht man sich bei der Laserakupunktur zunutze. Das Verfahren wurde in den 1970er-Jahren entwickelt.
Dabei werden die Akupunkturpunkte statt mit Metallnadeln mit Laserstrahlen stimuliert, um die Energie an diesen Punkten auszugleichen und so eine Störung der Lebensenergie Qi zu beseitigen.
Die einzelnen Punkte werden je nach Diagnose so lange mit Laserstrahlung behandelt, bis nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin wieder ein Energiegleichgewicht hergestellt ist. Je nachdem, wie stark das Qi gestört ist und je nach Ausmaß des Untersuchungsbefundes muss die Behandlung – wie die klassische Nadel-Akupunktur auch – mehrmals wiederholt werden, bis es zu einem dauerhaften harmonischen Fluss des Qi kommt.
Akupressur
Die Akupressur ist eng mit der Akupunktur verwandt. Allerdings werden hier keine Nadeln gesetzt, sondern bestimmte Reizpunkte der Haut durch Druck aktiviert. So lassen sich Schmerzen und andere körperliche Beschwerden lindern und Stress abbauen.
Reflexologie
Die Reflexologie ist die Lehre, welche Segmente es im Körper der Tiere gibt, wie sie angeordnet sind und wie sie mit den körpereigenen Netzwerken und Organen zusammenarbeiten. Sie ist die Basis der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin), der (Tier)Homöopathie, aber auch der der (Tier)Physiotherapie, -Chiropraxis und -Osteopathie, die schon lange von der Naturheilkunde eingesetzt werden.
Farblichttherapie
Sie basiert auf der Erkenntnis, dass Farbe und Licht Lebewesen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann. Bei der Farb- und Farblichttherapie (Chromotherapie) wird der Hund mit farbigem Licht bestrahlt, um körperliche und psychische Krankheiten zu heilen oder ihnen vorzubeugen.
Die Welt besteht aus Farben und diese begegnen uns überall, sei es z.B. in der Natur, im Straßenverkehr oder bei unserer Kleiderwahl. Man kann sagen, sie beeinflussen unser Leben.
Fehlen auf Dauer Licht- und Farbinformationen geraten die Körperfunktionen von uns und unseren Tieren aus dem Gleichgewicht. Licht und Farben gehören untrennbar zusammen.
Weiß erscheinendes Sonnenlicht wird durch ein Glasprisma in 7 Spektralfarben unterschiedlicher Wellenlängen zerlegt. Sie werden auch Regenbogen- oder Chakren-Farben genannt.
Jede Farbe verfügt über eine ganz bestimmte Wellenlänge und strahlt unterschiedliche energiereiche Informationen aus, die unser körperliches und geistiges Wohlbefinden beeinflussen. Jede dieser Farben hat also ihren eigenen Nutzen und wirkt zugleich auf das dazugehörige Chakra. Ein geringer Teil der Farben wird über die Netzhaut im Auge absorbiert und der größere Teil wird direkt über die Hauptrezeptoren zum Hypothalamus im Gehirn transportiert. Dies können wir uns in der ganzheitlichen Praxis zu Nutze machen und unsere Hunde und Pferde mit den verschiedenen Farben unterstützend therapieren. Die 7 Spektralfarben sind Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Violett.
Rot «Energie» Stärke, Mut, Kraft
- erregend, belebend, erwärmend und stärkend
- fördert die Aktivität und Vitalität
- regt Kreislauf- und sensorisches Nervensystem an
- baut die Leber auf und regt sie an
- hilft bei der Bildung von Thrombozyten und Hämoglobin
- nach TCM Wirkung auf Blut, Blutgefäße und Wachstum und gehört zu Herz und Dünndarm
- hilft bei Durchblutungsstörungen, eiterfreien Wunden, Hauterkrankungen, nässenden Flechten, chronischem Husten, Asthma, Kehlkopfkrankheiten, Anämie
Orange «Freude»
- entspannend, entkrampfend, ausgleichend
- Stärkung der seelischen Kraft
- löst Muskelkrämpfe / Verkrampfungen
- Harmonisierung der Magentätigkeit
- baut die Lunge auf, regt Atmung an
- baut die Schilddrüse auf und regt sie an
- hilft bei Bildung von Knochensubstanz
- regt Gewebebildung an
- hilft bei Sklerosen, Appetitmangel, Anämie, Herzleiden, Herzinsuffienz, morgendliche Schläfrigkeit
Gelb «Heiterkeit»
- kräftigend, entgiftend, aufheiternd
- anregend auf Verdauungsorgane, lymphatisches System
- regt motorisches Nervensystem an
- beruhigt die Milz
- Gemütsaufhellung bei Depressionen
- schafft Gleichgewicht in Milz, Leber und Gallenblase
- nach TCM Wirkung auf Muskeln und Bindegewebe und gehört zu Milz und Magen
- hilft bei Lebererkrankungen und Erkrankungen des Verdauungstraktes
Grün «ausgleichend»
- beruhigend, entgiftend, antiseptisch, bringt Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Frieden
- Desinfizierend
- Wirkt erholungsfördernd
- Fördert den Stoffwechsel
- regt Hypophyse an
- regt Muskel- und Gewebsneubildung an
- nach TCM Wirkung auf Sehnen, Bänder, Krallen und gehört zu Leber und Gallenblase
- hilft bei Bronchialkatarrh, Gelenksentzündungen, Geschwülste, Geschwüre, Zysten, Diabetes, Augenerkrankungen
Türkis «harmonisierend»
Die Farbe sorgt für einen klaren Kopf.
- Steigert den Tatendrang
- Löst Blockaden
- Ängste
- Unbewusstes wird ins Bewusste übertragen und kann so therapiert werden
- hilft bei Streß und Gürtelrose
- DUNKELTÜRKIS > spricht Tiefenbewusstsein an, die seelischen Ursachen von Körpersymptomen
Blau «Ruhe und Stille»
- entzündungshemmend, beruhigend, entkrampfend, kühlend (bei Fieber)
- Kann den Blutdruck senken
- Nährt Nerven, mindert Stress
- Augen-, Nasen-, Halsleiden
- stärkt Lebenskraft, vitalisiert
- nach TCM Wirkung auf Knochen, Zähne, Nerven und gehört zu Niere und Blase
- hilft bei eitrigen Prozessen, Schmerzen, Warzen, Schilddrüsenvergrößerung, Schlaflosigkeit
Violett «künstlerisch / spirituell»
Die Farbe wirkt reinigend und heilend.
- Beruhigt Muskeln inkl. Herzmuskeln
- Regt den Lymphfluss an
- Nach Futterreduzierungen und Futterumstellungen
- baut die Milz auf und regt sie an
- fördert Leukozytenbildung
Weiß
- nach TCM Wirkung auf Haut und Körperhaare und gehört zu Lunge und Dickdarm